bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

 

Kauzig, komisch, Kult


Premiere

Mizzi Meyer

DER TATORTREINIGER

"Meine Arbeit fängt da an,                       wo andere sich vor Entsetzen übergeben." 


März 2021 ???

Gemäß der aktuellen Verordnung des Bremer Senats bleiben die Theater in Bremen bis mindestens zum 7.3.21 geschlossen.

Erworbene Karten für ausgefallene Vorstellungen können nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs als Gutscheine für jede beliebige Eigenproduktion eingesetzt werden.

Karten für einzelne Veranstaltungen  machen im Moment ebensowenig Sinn wie ein gedruckter, ja, überhaupt ein Spielplan. Über unseren WebShop sind Karten deshalb derzeit nicht erhältlich. Für Gutscheinkäufe bleiben wir erreichbar.

Über die weitere Entwicklung halten wir Sie über unsere Homepage auf dem Laufenden. Bleiben Sie gesund!

Blum versteht was vom Tod...


Deutsche Erstaufführung

Bernhard Aichner

TOTENFRAU

"Gleicht einem Hochgeschwindig-keitszug, der den Reisenden in einen Rauschzustand versetzt." (KrimiCouch)


April 2021 ???

 

RB-Krimipreisträgerin 2019


Uraufführung

Liza Cody

MISS TERRY

Ein Stück aus der Mitte unserer kom-plizierten Zeiten. "Eine eindrückliche und aktuelle Uraufführung!" (taz)  


Mai 2021 ???

Geburt eines neuen Genres


Live-Hörspiel

frei nach Arthur Conan Doyle

DIE DAME IN GRÜN

Okay, nicht alles an Corona war gut - diese Idee aber schon: Sherlock Holmes als Held eines Live-Hörspiels...


Juni 2021 ???

"Gekonnt inszenierter Klassiker" (WK)


frei nach Alfred Hitchcock & 

Patricia Highsmith 

ZWEI FREMDE IM ZUG

Gibt es den perfekten Mord?               "Das b.k.t. überzeugt mit grandiosem Spiel + brillantem Bühnenbild." (WK)


Juli 2021 ???





Plätze im  vorderen Tischbereich oder auf der Tribüne?

Unterstützen Sie den Förderverein des bremer kriminal theaters

Drei oder vier Krimi-Inszenierungen + ein Mordsfrühstück pro Spielzeit

GUTSCHEINE

VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES BREMER KRIMINAL THEATERS

ABONNEMENT

oder der Crime & Dine - Gutschein (3-Gänge-Menü im Braugasthaus und Theaterplätze im Tischbereich)

Helfen Sie mit, die Zukunft dieses Kleinods der Bremer Theaterlandschaft zu sichern!

Profitieren Sie dabei von Ermäßigungen von rund 2


FRISUR STATT KULTUR

Der Lockdown also verlängert, der Maßnahmenkatalog dabei noch einmal verschärft, Lockerungen nur für das Friseur-Handwerk.  Welche besondere Lobby hat eigentlich die Friseur-Innung? Dass für manche die Frisur zur psychischen Gesundheit gehört, könnten die Theater auch für sich in Anspruch nehmen.  Eine neue Studie belegt, was wir die ganze Zeit schon behaupten: dass die Ansteckungsgefahr in den Theatern mit Abstand am geringsten ist. Also bitte: Mit aller gebotenen Vorsicht, aber Neustart Kultur!!! 



DIE SPIELREGELN IM LOCKDOWN

Die gegenwärtige Verordnung reicht bis zum 7. März. Bis dahin bleibt der Spielbetrieb in jedem Fall eingestellt. Der Kartenvor-verkauf findet zu den üblichen Zeiten (Di - Fr von 15 - 18 Uhr) statt, allerdings ausschließlich telefonisch bzw. als Beantwor-tung von Mails. Außer-dem als reiner Gutscheinverkauf - Karten für einzelne Veranstaltun-gen zu verkaufen macht der-zeit keinen Sinn - mit postalischer Zustellung oder explizit ver-abredeter Übergabe.



WARTEN AUF DEN "TATORTREINIGER"

Kaum jemand rechnet damit, dass die Theater nach dem 14.02. wieder öffnen dürfen. Um die Situation für uns halbwegs planbar zu machen, haben wir jetzt beschlossen: wann immer der Spielbetrieb wiederaufgenommen werden kann, werden wir die im Dezember entfallene Premiere des "Tatortreinigers" auf den Spielplan setzen... Sie (und wir) dürfen gespannt sein...




NEUAUFLAGE DES "MORDSSOMMERS"

Okay, nicht alles an Corona war gut. Aber die Idee, mit dem Theater nach draußen zu gehen, in den denkmalgeschützten Hof des Union-Geländes, und dort unseren zehnten Geburts-tag zu feiern, war einfach bestechend. Diese sieben Wochen waren der eigentliche Höhepunkt des vergangenen Jahres. Und deshalb basteln wir auch schon fleißig an einer Fortset-zung in diesem Sommer...




FÖRDERVEREIN ERFOLGREICH OUTGESOURCT

Der Förderkreis des b.k.t., bislang unter der mafiösen Bezeich-nung "Freunde der Italienischen Oper" bekannt, ist aus dem Trägerverein ausgegliedert worden.  Als "Verein zur Förderung des bremer kriminal theaters e.V." wird er künftig, ungleich se-riöser im Titel, umsomehr zum Gedeihen des Theaters beitra-gen. Wie wichtig er dafür ist, konnte gerade im letzten Jahr nachdrücklich unter Beweis gestellt werden. Und neue Mitglie-der sind natürlich stets willkommen!



DIE EROBERUNG DES DIGITALEN RAUMS

überlassen wir gerne anderen. Wir glauben nicht wirklich da-ran, dass es über die theaterlosen Zeiten hinweghilft, in den Gefilden anderer Medien, anderer Künste herumzudilettie-ren. So haben wir einige unserer Sherlock-Holmes-Mordsfrüh-stücks-Texte bei You Tube ein-gestellt. Und das wars. Denn dann hat man uns die Kamera geklaut, und damit haben sich so-wieso alle Ambitionen in Richtung streaming erledigt...



ÜBERZEUGENDES HYGIENEKONZEPT

Wir nehmen unsere Verantwortung als Theater auch in diesen unübersichtlichen Zeiten sehr ernst. Für die Sicherheit jedes einzelnen Zuschauers. Aber eben auch für die Aufrechterhal-tung der Bewegung in den Köpfen.  Und die scheint uns in die-sen verqueren Zeiten mit ebenso verqueren Denkern, die Din-ge denken, angesichts derer man immer nur das Eine denkt: So große Irrenhäuser kann man gar nicht bauen! mindestens ge-nauso wichtig.



WAS WIR IHNEN DERZEIT ALLES NICHT ZEIGEN DÜRFEN  1


Am 18. Dezember 2020 hätte unsere Inszenierung des "Tatort-reinigers" Premiere haben sollen. Hätte...hätte...Fahrradkette... Wie wir wissen, kam es anders. Und nun hängt die Produktion als echter Rohrkrepierer in der Warteschleife: Man weiß nicht so recht, wann man die Probenarbeit wieder aufnehmen soll, um die Spanne zwischen Endproben und Premiere nicht zu lang werden zu lassen...


WAS WIR IHNEN DERZEIT ALLES NICHT ZEIGEN DÜRFEN 2

Am 19.2. hätten wir ein Gastspiel mit "Zwei Fremde im Zug" in der Stadthalle Verden gehabt. In diesem Zuge hätten wir eine unserer erfolgreichsten Inszenierungen auch hier noch einmal auf den Spielplan gesetzt. Hat nicht sollen sein... Und ist natür-lich fraglich, ob ALLE Gastspiele, die im letzten Jahr ausgefallen sind, nachgeholt werden können. Sehr schade, denn wir hatten gehofft, es würde der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen dem b.k.t. und Verden... 


 

WAS WIR IHNEN DERZEIT ALLES NICHT ZEIGEN DÜRFEN 3

Die Wiederaufnahme von Bernhard Aichners Thriller "Toten-frau", den wir in deutscher Erstaufführung herausgebracht ha-ben, wäre unser Plan ab Mitte Februar gewesen. Auch das müssen wir nun weiträumig verschieben. Vor dem nächsten Herbst ist jedenfalls nicht daran zu denken, dass Blum die Mörder ihres Mannes wieder zur Rechenschaft zieht... 




WAS WIR IHNEN DERZEIT ALLES NICHT ZEIGEN DÜRFEN 4

Und vielleicht hätten wir ja im März noch die Wiederaufnahme von "Miss Terry" hingekriegt, unserer Uraufführung nach dem Roman von Radio-Bremen-Krimipreisträgerin Liza Cody. Bei einer Inszenierung, die uns so am Herzen liegt wie diese, ist es besonders schmerzhaft, wenn wir sie nicht zeigen können. Und in diesem Jahr wird es damit aller Voraussicht nach leider nichts mehr.




WAS WIR IHNEN DERZEIT ALLES NICHT ZEIGEN DÜRFEN 5

Und schließlich wäre da noch die Live-Hörspiel-Fassung unse-rer einstigen Eröffnungsinszenierung in der Friesenstraße, der "Dame in Grün", die während des vergangenen "Mordssom-mers" Premiere hatte und so viel Anklang fand, dass wir sie auf jeden Fall in den regulären Spielplan aufnehmen wollten. Wol-len wir auch immer noch. Fragt sich nur, wann...




Die aktuelle Situation


Liebe Freunde des bremer kriminal theaters,   

wir wünschen allen Freunden des bremer kriminal theaters einen guten Rutsch in ein Jahr 2021, das hoffentlich sehr bald Schluss macht mit dem Corona-Spuk und uns unsere Normalität und damit unsere Kultur zurückbringt!

Aber machen wir uns nichts vor: Was wir derzeit als abschwellende Zahlen empfinden, war im ersten Lockdown der Höhepunkt der Infektionswelle, und die Unberechenbarkeit der Gefahr, die von den Mutationen ausgeht, macht Prognosen nicht einfacher. Corona-Leugner, Pseudo-Bürgerrechtler und Impfgegner tun das Ihre,  den Weg bis zur Normalität zu verlängern. Theater in den Zeiten von Corona bleibt eine Herausforderung.

Derzeit ist der Lockdown offiziell bis zum 7. März verlängert worden. Der Spielbetrieb ist eingestellt,  der Kartenvorverkauf bleibt als reiner Gutscheinverkauf aufrechterhalten. Allerdings ausschließlich mit telefonischer bzw. per Mail erfolgter Bestellung und postalischer Zustellung oder terminlich explizit vereinbarter Abholung. Über unseren WebShop - "Direktbuchung" - ist im Moment ebensowenig ein Geschäft zu machen wie über Nordwest-Ticket, denn Kartenverkäufe für konkrete Vorstellungen machen derzeit keinen Sinn.


Gemäß der ursprünglichen Planung wären bis zum Sommer noch zum Einsatz gekommen (in der Reihenfolge ihres Auftritts): Patricia Highsmith/Alfred Hitchcock "Zwei Fremde im Zug" / Bernhard Aichner, "Totenfrau" / Liza Cody, "Miss Terry" / Robert Thomas, "Die Falle" / Arthur Conan Doyle, "Die Dame in Grün" / Edgar Wallace, "Die Tür mit den 7 Schlössern".

Fragen über Fragen also. Und keine Patentantworten. Unsere Planung kann nur kurzfristig reagieren, was zum Zeitpunkt einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs opportun ist.


 

Theater in den Zeiten von Corona

 

Wahrlich, wir möchten nicht in der Haut derer stecken, die in diesen Tagen Entscheidungen über Verschärfung oder Lockerung zu treffen haben. Viele von denen, die gegen die Maßnahmen aufbegehren, machen sich nicht wirklich klar, welche Verantwortung damit verbunden ist. Viele tun noch immer so, als handele es sich bei Corona um einen Witz und kümmern sich einen feuchten Kehricht um die verordneten Maßnahmen. Demonstrieren gar dagegen als Eingriff in ihre Bürgerrechte.

Wer hier so etwas wie Bürgerrechte für sich reklamiert, hat etwas ganz Entscheidendes an der Institution des Bürgerrechts nicht begriffen. Und das passt ja auch ins Bild, denn auch wenn wir nicht gleich jeden Kritiker ins Lager des Rechtsradikalen stellen wollen: der Widerspruch gegen die Verordnungen rührt  überwiegend aus einer politischen Ecke, die sonst ja auch nichts gegen eine gepflegte Diktatur einzuwänden hat...

So haben wir die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus bislang klaglos mitgetragen (und uns dabei keineswegs als Lemminge von Frau Merkel gefühlt, sondern als verantwortungsbewusste Bürger). Auch, wenn es uns zwischenzeitlich so scheinen wollte, als würde die Kultur dort in Haft genommen, wo man die eigentlichen Brandherde der Virusverbreitung nicht unter Kontrolle bekommt. Auch wenn da mitunter eine trotzige Bereitschaft in uns wuchs, die Diskussion neu zu entfachen, welche Branchen in diesem "System" denn "relevant" sind und welche nicht. Und ob vielleicht etwas mit dem "System" nicht stimmt, wenn es Kultur offensichtlich als "irrelevant" einstuft...

Die nach dem "Lockdown Light" erneut notwendige Verschärfung der Maßnahmen kann ja geradezu als Beweis gelesen werden dafür, dass die Theater mit ihren ausgefeilten und eher übervorsichtigen Hygienekonzepten einerseits,  ihren disziplinierten Besuchern  andererseits ganz bestimmt nicht zu den Hotspots zähl(t)en.

Denn wir nehmen unsere Verantwortung als Theater auch in diesen unübersichtlichen Zeiten sehr ernst. Für die Sicherheit jedes einzelnen Zuschauers. Aber eben auch für die Aufrechterhaltung der Bewegung in den Köpfen.  Und die scheint uns in diesen verqueren Zeiten mit ebenso verqueren Denkern, die Dinge denken, angesichts derer man immer nur das Eine denkt: So große Irrenhäuser kann man gar nicht bauen! mindestens genauso wichtig.

Für den Tag der Wiedereröffnung brauchen wir uns nicht zu präparieren. Wir verfügen über ein fest umrissenes und ziemlich überzeugendes Hygiene-Konzept. Gegenüber anderen Orten bewegt man sich bei uns in einem regelrechten Hochsicherheitstrakt. Denn für uns heißt das bereits seit September, mit klaren Abläufen größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten und es so zu ermöglichen, sich wieder aufs Wesentliche zu konzentrieren: THEATER!  Deshalb wird sich an unserer Gebrauchsanweisung für Ihren nächsten, vermutlich noch nicht wieder ganz normalen Theaterbesuch auch nichts ändern.

Wir verfügen über einen Theaterraum mit einem riesigen Volumen. Das ist schon einmal ein enormer Vorteil. Mit den Fenstern und den Lamellen im Dach lässt sich eine Durchlüftung erzielen, gegen die keine Klimaanlage ankommt. Die Fußbodenheizung tut ein Übriges, indem sie mit der Wärme auch die berüchtigten Aerosole aufsteigen und sich verflüchtigen lässt.   

Wir begrenzen die Höchstzahl an Zuschauern auf ca. 50. Im Vorfeld jeder Aufführung holen wir von Ihnen die notwendigen Informationen ein, um allabendlich eine individuelle Bestuhlung vorzunehmen, mit der Sie in den gewünschten Konstellationen sitzen, bei der aber der Abstand zu allen anderen Zuschauern gewahrt bleibt.   

Wir haben die Abläufe im Umfeld der Vorstellung - Einlass, Pause, Vorstellungsende / Kasse, Garderobe, Gastronomie, Toiletten - so organisiert, dass auch hier der Abstand garantiert ist. Eine Einbahnstraßenregelung führt Sie durchs gesamte Theater und minimiert Berührungspunkte so gut wie ganz. Im Übrigen herrscht im gesamten Umfeld der Vorstellung Maskenpflicht. Sobald Sie Ihren Sitzplatz erreicht haben, können Sie die Maske abnehmen.   

Wann also auch immer: Bei uns sitzen Sie mit Abstand am besten!  



MORDSSOMMER - 10 Jahre b.k.t.

 

Open Air entkommt man Corona am besten, haben wir gedacht. Und in der Tat, nach sieben beglückenden Wochen MORDSSOMMER lässt sich resümieren: Mit einem Aperol Rosalie von "Piekfeine Brände" in der Hand, die Bühne vor Augen ließen sich nicht nur die Abstandsregeln leicht, beinahe lässig einhalten, es kamen bei angenehmen abendlichen Temperaturen fast mediterrane Gefühle auf. Eine wunderbar entspannte Atmosphäre machte sich zwischen Brauereigebäude und Remise breit.

Egal, ob es sich um Robert Thomas' "Die Falle", einen der raffiniertesten Krimis der Theatergeschichte, handelte oder um die Live-Hörspiel-Fassung jener Inszenierung, mit der wir einst die erste eigene Spielstätte in der Friesenstraße eröffneten, "Sherlock Holmes & Die Dame in Grün". Alles war im  höchsten Grade familientauglich. Genau wie die "Die Wanze", Paul Shiptons hinreißender Insekten-Krimi, der mit seinen Doppelbödigkeiten alle von 9-99 begeisterte. Oder Anne Clausens "Dirnenlied" , eine temperamentvolle Kriminalkomödie aus dem Berlin der letzten, also der vorigen, also der Goldenen Zwanziger Jahre, musikalisch um so manchen Gassenhauer, so manches Chanson der Zeit bereichert...

Wir können nur all diejenigen bedauern, die die zahlreichen Höhepunkte dieses Mordssommers verpasst haben! Zum Beispiel auch Denis Fischer, seines Zeichens Sänger und Schauspieler - als solcher auch in der Hauptrolle von "Die Falle" zu sehen - zu Gast mit dem vielleicht intensivsten seiner bisherigen Musikprogramme "Fischer singt Cohen", begleitet von Carsten Sauer am Klavier und Ralf Stahn am Bass.

Oder die Lesungen von Axel Petermann, seit unserer Inszenierung "Auf der Spur des Bösen" selbst ein Stück der Geschichte des b.k.t., und von Anja Goerz, KrimiAutorin und Radio-Bremen-Moderatorin, die ihren neuesten Roman, "Jakobs Schweigen", vorstellte.

Oder last but not least die drei Vorstellungen jener beinahe schon legendären Inszenierung, mit der vor zehn Jahren alles begann, Alfred Hitchcocks "Die 39 Stufen".  Denn exakt am 12. August 2010 fing mit der Premiere der "Die 39 Stufen" die Erfolgsgeschichte des b.k.t. an. Und wie schon damals wurden die Vier auch in diesen Tagen vom Publikum wieder frenetisch gefeiert. - Auch wenn wir uns unser Jubiläumsjahr mit Sicherheit anders vorgestellt haben: diese Vorstellungen der "39 Stufen" waren der angemessene Höhepunkt unseres Geburtstagsfestivals


 


Der digitale Raum

Das eine oder andere Corona-gerechte kriminalistische Vergnügen findet sich schon im Netz, mit dem wir Ihnen die Langeweile der Kontaktsperre und der häuslichen Quarantäne vertreiben helfen... Werfen Sie hin und wieder einen Blick auf unsere Homepage. Oder lassen Sie sich über unseren Newsletter ( https://b-k-t.eu/Ueber-uns/Newsletter/ ) informieren.

Die "Sherlock"-Lesereihe ist mittlerweile abgeschlossen. Alle Folgen sind aber auf unserem YouTube-Kanal  ohne Weiteres abrufbar.

Und die Konzeptions- und Leseproben zu unserem diesjährigen(?) Kinderkrimi zur Weihnachtszeit "Fuchs ermittelt: Die Regentrude", frei nach Theodor Storm, findet man zum Teil auf unserem Facebook-Account, zum Teil ebenfalls bei YouTube.

Mittlerweile haben wir den Plan, in diesem Jahr einen Kinderkrimi zur Weihnachtszeit herauszubringen, beerdigt. Ob die Schulen mit ganzen Klassenverbänden eine solche Veranstaltung besuchen werden, muss inzwischen als mehr als unklar betrachtet werden. Und für das Kinderstück gilt in besonderem Maße, dass nur eine hohe Auslastung kostendeckendes Arbeiten ermöglicht. Auch unsere lockere Plauderrunde im digitalen Raum wird dementsprechend erst einmal eingestellt, vielleicht im nächsten Jahr wiederaufgenommen.






Wiederaufnahme am 17. Juli 2020

"DIE FALLE"

Einer der raffiniertesten Krimis der Theatergeschichte

von Robert Thomas ("Acht Frauen")


Daniel ist außer sich vor Sorge und Selbstvorwürfen: mitten in den Flitterwochen hat er sich mit Elisabeth dermaßen zerstritten, dass sie ihn und das gemeinsame Ferienhaus in den französischen Alpen verließ. Zehn Tage ist das jetzt her, und kein Lebenszeichen von ihr. Hat sie ihn verlassen? Ist sie verunglückt oder gar tot? 

Gerade hat er die Polizei eingeschaltet, da verkündet ihm der Dorfgeistliche, seine Frau sei wieder da und wolle sich mit ihm aussöhnen. Doch wie soll er dem Kommissar klar machen, dass die Frau, die da über seine Schwelle tritt, nicht Elisabeth ist?

Leicht zu durchschauen – so viel sei verraten – ist diese Geschichte nicht. Das Stück bleibt spannend bis zum Schluss. 

(Weser-Kurier)


Mit: Mark Derichs, Denis Fischer, Ralf Knapp, Nomena Struß, Sissi Zängerle und Janina Zamani

Regie: Ralf Knapp & Perdita Krämer

Premiere: 8.12.2017

Wiederaufnahme: 17.07.2020




Wiederaufnahme am 13. März 2020

"MISS TERRY"

Uraufführung nach dem Roman der Radio-Bremen-Krimipreisträgerin 2019

Liza Cody


Nita Tehris Familie stammt aus Pakistan, lebt aber schon lange in England. Sie selbst ist in Leicester geboren, besitzt die englische Staatsbürgerschaft, arbeitet als Grundschullehrerin in London und bewohnt eine Eigentumswohnung in einer ruhigen Seitenstraße, der Guscott Road. Und auch wenn alle sie immer umstandslos falsch, nämlich mit "Miss Terry" ansprechen - alles in allem ist sie perfekt integriert, beinahe schon assimiliert.

Bis eines Tages ein Bauschuttcontainer vor ihrer Haustür aufgestellt wird. Das Haus gegenüber soll saniert werden. Und wie das so ist mit derartigen Containern: es sammeln sich darin auch eine ganze Menge Dinge, die da eigentlich nicht hineingehören. Unter anderem die Leiche eines dunkelhäutigen Neugeborenen.

Und schlagartig ist es mit der ganzen Integration vorbei. Schlagartig wollen es die Nachbarn alle immer schon gewusst haben, dass es nur diese Miss Terry gewesen sein kann, die sich ihres Kindes auf diese Weise entledigt hat. Und als sie vor neun Monaten in die Guscott Road zog, war sie ja auch erheblich runder als jetzt...

Schlagartig wird Nita Tehri klar, dass sie zwar ein ganzes Leben in England gelebt haben kann, deshalb aber noch lange nicht dazugehört.


Mit: Franziska Mencz, Christian Aumer, Denis Fischer, Sabine Urban und Janina Zamani

Regie: Ralf Knapp

Premiere: 9.11.2018

Wiederaufnahme: 13.03.2020

Gefördert von der Waldemar-Koch-Stiftung